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Fragen und Antworten zum Produktlaunch von DARCO

Alexandra Panizza, DARCO Redaktion, im Gespräch mit Katja Eger, Vice President Sales und Mitglied der Geschäftsleitung, über den neuen Commodus Open® Verbandschuh.

Katja Eger, Vice President Sales und Mitglied der Geschäftsleitung

Zielgerichtete Entwicklungen, die den Marktbedarf treffen, sind maßgebend für die Entscheidung neuer DARCO Produkte. Das kommt dem Alltag der Patienten zugute und gibt dem Behandler ein Mehr an Behandlungsoptionen.

Wie aber sieht der Weg von der Idee zum serienreifen Produkt bei DARCO aus? Wie kommen die Benefits zum Anwender?

Alexandra Panizza, DARCO Redaktion, im Gespräch mit Katja Eger, Vice President Sales und Mitglied der Geschäftsleitung, über den neuen offenen Verbandschuh Commodus Open®.

Warum hat sich DARCO entschieden, einen neuen Verbandschuh auf den Markt zu bringen?

Wir hören in den Markt. Und in diesem Fall ist der Markt auf uns zugekommen und äußerte den Wunsch nach einem Verbandschuh, der mehr Freiheit in der Versorgung erlaubt als handelsübliche Produkte. Nachdem wir die Anforderungen analysiert hatten, gingen wir zusammen mit Fußspezialisten die ersten Entwicklungsschritte und hier ist er nun, der Commodus Open®: Ein knöchelhoher Schuh, der den Rückfuß sicher und fest in der versteiften Fersenbox hält und gleichzeitig im Vorfußbereich durch variable Klettbänder größtmögliche Freiheit in der Versorgung bietet. Höchst anpassbar, leicht und bequem.

Dann haben Sie deshalb den Namen "Commodus Open®" gewählt?

Ja, wir haben diesen Namen gewählt, weil er die Vorteile auf den Punkt bringt. Im Lateinischen bedeutet "commodus" angemessen, zweckmäßig, geeignet.

Mit diesem Modell bietet DARCO eine Problemlösung an. Für was genau?

Wundversorgung (Ulzerationen, Verletzungen etc.) im Vorfußbereich sind eine große Herausforderung für den Behandler. Viele Therapien zielen auf die Druckumverteilung im plantaren Bereich, auch DARCO bietet hier bereits viele Hilfsmittel an, wie z. B. modulare Sohlensysteme.

Aber bei lateralen, dorsalen oder medialen Ulzerationen sieht die Welt anders aus. Diese Ulzerationen kommen aber auch häufig vor. Mit dem Commodus Open® hat der Behandler die Möglichkeit ein, zwei oder drei Klettbänder im Vorfußbereich individuell einzusetzen oder gar kein Klettband zu verwenden. Die Klettverschlussbänder können frei dort platziert werden, wo "Halt geboten", aber "Druck verboten" ist. So ist der Schuh auf die verschiedenen Indikationen und die Bedürfnisse eines jeden Patienten anpassbar. Insbesondere auch für Patienten mit voluminösen Verbänden, bei denen ein herkömmlicher Verbandschuh mit seinem Verschlusssystem an seine Grenzen stößt.

Der neue Verbandschuh hat vielfältige Einsatzmöglichkeiten, wo sehen Sie das größte Potential?

Das größte Potential des Commodus Open® sehe ich durch sein offenes Design in der Versorgung von postoperativen Wunden und Läsionen, die sich medial am MTP I Gelenk, lateral am MTP V Gelenk sowie im gesamten dorsalen und plantaren Vorfußbereich befinden. Er dient auch der Stabilisierung des Fußes und sorgt für eine Druckumverteilung nach Operations- oder anderen Wunden.

Wir haben die Vorteile des Schafts kennengelernt. Wie sieht die Sohlentechnologie aus?

Wir haben zum einen auf das bewährte Konzept der rückverlagerten Ballenrolle für noch weniger Belastung im Vorfuß und durch einen leichten Spitzenhub auf eine optimale Abrollung gesetzt. Durch die geringe Sohlenhöhe ist auch kein Ausgleichsschuh notwendig. Zum anderen ist natürlich die leichte und stoßdämpfende Laufsohle aus abriebfestem EVA und der durchgehend versteifte Schuhboden ein "Plus". Er ist links und rechts tragbar und verfügt über die besagten variablen Klettverschlussbänder. Zusätzlich kann der Commodus Open® mit unserer bewährten optionalen PegAssist® Insole zur punktuellen, plantaren Druckentlastung ergänzt werden.

Das bewährte Square-Toe Design (großzügiger eckiger Brandsohlenschnitt) bietet zusätzlichen Kantenschutz.

Was sagt die Fachwelt zur Neuentwicklung?

Hier zitiere ich gerne Lian Stoeldraaijers, die uns ein Stück auf dem Entwicklungsweg begleitet hat. "Ein Schuh, der mir die Freiheit und Flexibilität gibt, die ich in der Versorgung brauche." Lian, Podologin und Vorsitzende der Niederländischen Association of Diabetes Podiatrists, stand uns bei der Entwicklungsidee zur Seite. Als Spezialistin im Bereich Diabetischer Fuß hat Lian tagtäglich mit schwierigsten Fällen zu tun. Die größte Herausforderung ist den passenden Schuh zu finden und zwar den, der an die Gegebenheiten speziell angepasst werden kann und insbesondere im Vorfußbereich größtmöglichen Spielraum bietet. Das haben wir beim Commodus Open® umgesetzt.

Letzte Frage: Hat der offene Verbandschuh Commodus Open® eine Hilfsmittelnummer?

Die Hilfsmittelnummer für den neuen Verbandschuh wurde beantragt und wir rechnen fest damit: 31.03.03.4XXX

Vielen Dank für das aufschlussreiche Gespräch!

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